Viele erleben die ersten Stunden als ungewohnt. Die Therapeutin gibt weniger vor als erwartet und stellt eher Fragen, statt Ratschläge zu erteilen – das Werkzeug dafür sind Klärung und Deutung. Manche wünschen sich mehr Führung. Das legt sich meist, wenn deutlich wird, dass die offene Form Raum für Dinge lässt, die sonst nicht zur Sprache kämen.
Mit der Zeit berichten viele, ihre eigenen Muster besser zu verstehen: in Beziehungen, in Konflikten, im Umgang mit sich selbst, auch wenn zu Beginn oft unklar ist, wie lange eine Therapie dauert.